Buchtipp: Erfolgreiche Markenkooperationen in den sozialen Medien

Die Bedeutung von Markenkooperationen in den sozialen Medien ist mir erst durch das neu erschienene Buch dazu beim Business Village Verlag aufgefallen. Online zu kooperieren ist durch Social Media noch wichtiger geworden. Die digitalen Natives durchforsten das Internet täglich und die Integration von digitalen Touchpoints entlang der Customer Journey werden wichtiger für das Marketing.

Klassisches Marketing muss die sozialen Medien miteinbeziehen

Soziale Medien haben immer mehr Einfluss auf den Geschäftserfolg neben den klassischen Marketingmaßnahmen. Um schneller eine große Reichweite an Menschen zu erreichen, ist Social Media unerlässlich. Kooperationen liegen daher nahe, da viele Marken sich die Aufmerksamkeit der Leser wünschen.

Andere die bereits Reichweite aufgebaut haben zu nutzen und auf der Suche nach neuen Themen sind, sind ideal.

Ziele von Online Kooperationen

Bei jeder Kooperation wird nach Bedarfsermittlung, die Zielgruppen und die Ziele definiert. Kann man das Ziel alleine erreichen, ist Kooperation nicht erforderlich. Basierend auf den Unternehmenszielen kann man folgende Ziele verfolgen:

  • Verknüpfung von Marktpotentialen für gemeinsame Zielerreichung
  • Neukundengewinnung
  • Umsatzsteigerung
  • Bekanntheitsgradsteigerung
  • Imagetransfer
  • Kundenbindung
  • Mehr Services
  • Digitalisierungsziele
  • Mitarbeitergewinnung u.v.a.m.

Messbare Social Media Ziele

Daraus ergeben sich meßbare Social Media Ziele wie z.B.:

Erfolg von Markenkooperationen

  • Mehr Besucher auf der Webseite (Traffic)
  • Höhere Konversions- oder Interaktionsrate
  • Erhöhung der Zahlen der Folger/Fans etc.
  • Niedrigere Kosten (z.B.: Cost per Click)
  • Mehr Bekanntheit und Reichweite (Page Impressions)
  • Steigerung der Authentizität & Glaubwürdigkeit
  • Aufbau von Markenfürsprechern  (Brand Advocates)
  • Nutzung engagierter Kunden (Meinungsforschung)

Social Media Auswahlfaktoren bei der Partnerwahl

Auch online will der richtige Partner gefunden werden, der die eigenen Ziele unterstützt. Auch Marken- und Produkt-Fit und weitere Kriterien zur Affinität sind ausschlaggebend. Aus der Sicht von Social Media und digitalen Marketing können folgende KPI´s wichtig sein:

  • Social Rank
  • Google Page Rank
  • Reichweiten und Nutzerverhalten (Alexa.com)
  • E-Commerce Analysen uv.a.m.

Digitale Kooperationsformen

Die bekanntesten Online-Kooperationsformen sind das Affiliate Marketing durch Vergütung von Provisionen. Gängie Ziele dabei sind:

  • Pay per View (PPV): Vergütung pro Anzeige des verlinkten Werbemittels
  • Pay per Click (PPC): Vergütung pro Klick eines Kunden auf das verlinkte Werbemittel
  • Pay per Lead (PPL): Vergütung pro Kontaktaufnehme des Kunden durch das verlinkte Werbemittel
  • Pay per Sale (PPS): Vergütung pro Verkauf eines Produktes an den Kunden durch den Affiliate Partner

Fazit zum Buch

Die Grundregeln für erfolgreiche Markenkooperationen haben in der digitalen Welt nicht an Gültigkeit verloren. Durch die sozialen Medien sind zahlreiche neue Möglichkeiten geschaffen worden um mit Kunden in direkten Dialog zu treten. Gute Messbarkeit, relativ geringe Kosten bei Produktion und Ausspielung von Werbemitteln, sowie die hohe Zielgruppengenauigkeit (Facebook Werbeanzeigen) machen Online Kooperationen zu einer sinnvollen Ergänzung zu klassischen Werbeformen. Wer in der digitalen Welt anspruchsvolle Kunden durch Online gelungene Partnerschaften ansprechen will, findet hier ein super Buch dazu als Anleitung mit Beispielen. Mehr zum Buch beim Business Village Verlag

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