Meine persönliche Meinung zu den neuen Xing Profilen
Meine persönliche Meinung zu den neuen Xing Profilen, die seit Juli 2013 ausgerollt wurden. Das neue Profildesign macht das Business Netzwerk Xing ein wenig runder und schicker.
Neuer Portfoliobereich und Gästebuch ist weg
Der neue „Portfolio“-Bereich lässt sich mit Fotos einladend gestalten. Das Gästebuch ist weg, aber das ist gut so. Es war ohnehin nur mit sinnlosen Spar-Angeboten vollgestopft.
Karrierewünsche nerven
Ich nutze Xing seit 2004 (früher: OpenBC) in der kostenfreien Version und als Unternehmerin habe ich unter „Karrierewünsche“ - „kein Interesse“ angegeben. Premium-Mitglieder können hier bevorzugte Gehaltsvorstellungen, Tätigkeitsfelder und Branche angeben. Mich nervt das blaue Feld nur ein wenig, da es mich so markant auffordert, auch wenn es eine Beta ist.
Jobsuche im Profil angeben
Wer will kann natürlich hier im Profil gleich eingeben, wenn man auf Jobsuche ist. Am besten gleich mit Gehaltsvorstellung, das erleichtert den Head Huntern die Arbeit!
Umstellung aller Profile im August
Wenn ihr euer neues Profildesign noch nicht habt, kann man sich unter https://profile.xing.com/de anmelden!
Portfolio ersetzt die Über-mich-Seite
Das neue Xing Portfolio ersetzt die „Über-Mich-Seite“ mit den Dateianhängen. Basismitglieder können 3 und zahlende Mitglieder bis zu 30 Fotos hochladen. Besser als vorher!
Übersichtliche Xing Tabs
Die Navigation hat sich nun auf übersichtliche Tabs geändert. Inhaltlich ist gleich geblieben nur optisch wurde alles runder…
Tweets von Twitter ins Profil holen
Unter dem Tab „weitere Profile“ werden soziale Inhalte von Twitter, via RSS und andere Quellen hereingeholt. Optisch schön aufbereitet sind meine Tweets von @wds7
Soziale Inhalte via RSS Feed einbetten
Im Profil kann man eine RSS Quelle, wie bei mir z.B. mein Blog mit Artikeln automatisch angezeigt werden. Finde ich gut um sich einen besseren Überblick zu 1 Person zu verschaffen!
Weitere Soziale Profile hinzufügen
Scrollt man weiter hinunter kann man weitere Profile aus dem sozialen Web, wie Facebook, Google+, Flickr & Co zum Profil hinzufügen. Verschafft guten Überblick zur Person!
Statistiken zu Beiträgen
Unter Aktivitäten als auch auf der Startseite findet man die Statistiken zu seinen Aktivitäten inklusive Empfehlungen, Kommentare, Klicks und erzielter Reichweite. Gute und manchmal erschreckende Informationen 
Mein persönliches XING Fazit
Das neue XING Design ist ansprechender als zuvor. Es verbindet die sozialen Inhalte mit der Person besser und schafft damit einen besseren Eindruck als zuvor. Xing ist mit seinen rund 13 Mio registrierten Benutzern das führende Business- und Karriere-Netzwerk im deutschsprachigen Raum. Der globale Mitbewerber LinkedIn aus den USA kommt nach jüngsten Zahlen auf fast 220 Mio Mitglieder weltweit. Blog-Artikel dazu: Linkedin erreicht 200 Millionen Persönlich denke ich, dass nur ein Businessnetzwerk überleben wird. Xing hat gegenüber seinen Mitbewerber mit vielen sozialen Inhalten und dem Re-Design aufgeholt. Spannend bleibt die Frage wie lange wird es noch überleben. Was denkt ihr?





Flatdesign mal was ganz neues …
Aber der Reihe nach:
Das neue Profile passt noch nicht mal Ansatzweise zum Rest der altbackenen GUI, es wirkt „reingeprügelt“ und aufgesetzt. Davon abgesehen das Elemente sich nicht so ordnen lassen wie ich das gerne hätte, speziell das Bildelement.
So wie es im moment Aussieht versucht man GUI-technisch mit dem Trend mitzuschwimmen und es wirkt eher wie ein Zugzwang von XING, und, meiner Meinung nach, wie die letzten Zuckungen dieser Plattform.
Wenn man sich den Besucher Traffic auf Alexa ansieht, liegt Linkedin in Österreich vor Xing http://www.alexa.com/topsites/countries/AT
Hallo Natascha, Danke für Deinen Beitrag, der aus Sicht von Freiberuflern und Angestellten sicher richtig ist. Ich habe allerdings in 2-3 Punkten Einwände, deren Ergebnisse u.a. den neuen Kernmarkt von XING das Recruiting mit entscheiden werden.
1) JA es ist sehr Hübsch, allerdings brauchen Mitglieder jetzt noch mehr Zeit, um sich professionell damit auseinanderzusetzen. Viel Profile waren vorher schon recht leer und meine Befürchtung ist, dass der Aufwand es professionell zu tunen gescheut werden wird. We’ll see.
2) Für Recruiter und Headhunter, die keinen XTM-Talentmanager haben hat sich extreme Komprimiertheit (Alles auf einen Klick) in extreme Komplexität auf bis zu 8 Reiter verteilt, sodass diese Zielgruppe viel mehr Zeit aufwenden muss sich einen Überblick zu verschaffen. Bisher habe ich keinen Recruiter/Personaler getroffen, der/die das Anders sieht.
3) Wie schon auf Deiner G+ Pinwand bemerkt wurde, ist einiges nicht zuende gedacht.
3.a) Gästebuch war meine Referenzsammlung mit über 200 http://bit.ly/XING-Referenzen. Das Referenztool selber ist nun die einzige Wahl, aber ein reines Premium Produkt.
Wo geht es mit XING bzw. LinkedIn hin?
Derzeit haussiert XING an der Börse mit „All-Time-High“ bei 70€ pro Aktie. Langfristig wird es darauf ankommen, ob das neue Profil für o.g. Zielgruppe (Freiberuflern und Angestellte) attraktiv genug ist, um das Wachstum der Anbietermarktes für Arbeitsuchende anzuheizen.
Warum?
1) Das Recruiter/Personaler zu Mitgliederverhältnis lag im Februar in Österreich bei 1:44. Sprich auf jedes 44. Mitglied kam ein Personaler. http://bit.ly/Recruiting-Fischerei
2) Nur dann, wenn genug attraktive ‚Kandidaten‘ da sind, werden Recruiter die jetzt noch notwendigere Mehrinvestition einen XMT Accounts (2.988€ je Lizenz p.A.), da hier Profile derzeit noch weiterhin kompakt angezeigt werden, nutzen.
Falls Dich weitere wichtige Gedanken interessieren. Hier meine Einschätzung mit der Frage „Quo-Vadis-XING“ http://www.networkfinder.cc/xing-vs-linkedin/quo-vadis-xing-datenschutz-xing-portfolio-job-anzeigen-kununu-wahlkampf/
Lieben Gruss
Dein MiSha
Hallo Michael,
Danke für dein Feedback und den Link zu deinem Blogartikel.
In Zeiten von NSA und PRISM ist das Thema Datenschutz im Businessumfeld wieder auf dem Prüfstand. Warum sich hier Xing nicht positioniert, ist mir nicht klar.
Warum die Kosten für Unternehmensprofile auf Xing explodiert sind, ist mir bisher noch nicht aufgefallen.
In Zeiten der sozialen Personalsuche und der steigenden Employer Branding Aktivitäten, aber eine schöne Einnahmensquelle für Xing.
Ich las den LinkedIn und XING: Vergleich erstes Halbjahr 2013 von Stephan Koß und habe meine Beobachtungen (schnelleres Mitgliederwachstum auf Linkedin im Vergleich zu Xing), bestätigt gefunden.
Ich bin gespannt wie sich Xing dem gestiegenen Wettbewerbsdruck von Linkedin entgegenstellt.
Guten Abend, Frau Ljubic,
wie bereits auf Xing angekündigt, kommentiere ich nun hier in Ihrem Blog.
Zunächst einmal freut es mich, zu sehen, dass ich nicht der einzige bin, der dieses Netzwerk in der kostenlosen Variante benutzt. Auf diesem Wege verschaffe ich mir gerne einen ersten Eindruck, der mich dazu bewegt, entweder ein kostenpflichtiges Premium-Upgrade zu bestellen oder nicht.
Nun muss ich sagen, dass Xing an diesem Punkt noch Hausaufgaben zu erledigen hat. So habe ich bereits leidlich feststellen müssen, dass es ohne Premium-Account nicht möglich ist, auf eine Kontaktanfrage mit einer Nachricht zu reagieren. Beispielsweise, um bestimmte Motivationen usw. zu ergründen.
Daneben würde ich es mir wünschen, dass es möglich ist, ein gewisses Maß an Webspace (bspw. für Zeugniskopien) frei bereitgestellt zu bekommen. Andernfalls lade ich das Material an anderer Stelle hoch und verlinke es - was auch nicht Sinn dieses Unternehmens ist.
An Xing gefällt mir vor allem der europäische Standort, da ich damit ein hohes Niveau an Datenschutz assoziiere.
Aber nun zum Design-Wechsel.
Auf meiner persönlichen Seite habe ich noch nicht standardmäßig die neue Aufmache. Über @xingexperte via Twitter auf den bevorstehenden Rollout aufmerksam, so dass ich mir auch schon die Änderung angesehen habe.
Mein erster Eindruck: Es wirkt aufgeräumter. Außerdem sollten die Links nun leichter mit mobilen Endgeräten bedienbar sein. Dies gestaltet sich bei Textlinks schwieriger.
Mich stört daran allerdings die krasse Farbwahl (hat etwas von Twitter Bootstrap, eh?). Persönlich würde ich mir eher eine dezentere Farbkombination wünschen. Mehr Pastellfarben. Vielleicht über einen Style-Switcher (der beispielsweise auch einen Hohen Kontrast-Modus für sehbehinderte Menschen bereitstellen könnte).
Leider ist es immer noch nicht möglich, weitere Sprachen einzugeben (wie etwa die Deutsche Gebärdensprache). Ich hab’s ausprobiert. Nachdem ich mich seinerzeit anmeldete, habe ich dem Support auch meinen Fall vorgetragen und erhielt die Antwort, dass dies technisch nicht realisierbar sei. Wenn mich der Rollout auch erreicht hat, probiere ich es erneut und schreibe dem Support noch einmal.
Dieser reagiert zumindest schnell.
Nutzen Sie das Einbinden via Feeds? Für mich macht es nur Sinn, wenn häufig (sagen wir drei, vier Mal in der Woche) neue Artikel veröffentlicht werden, was ich momentan nicht schaffen kann.
Was mich noch interessieren würde, wäre, wie sich der Stream ändert. Das heißt, in welcher Form werde ich jetzt über Statusänderungen von Menschen aus meinem Netzwerk informiert. Denn diese enthalten oftmals wertvollere Beiträge als jene aus den Gruppen. Aber das ist ein anderes Thema.
Hallo Andre Jaenisch, danke für das Feedback und die persönlichen Erfahrungen zur XING Nutzung.
Ja, es stimmt. Mein Blog fließt via Feeds in mein Xing Profil ein und soll die Besucher zum Lesen meiner Artikeln verleiten.
Da ich mich nur ca. 1 Mal pro Woche auf Xing aufhalte, ist mir bis jetzt keine Veränderung bei den Statusänderungen aufgefallen.
Viele Menschen lernen mich auf anderen Netzwerken kennen und nutzen die Kontaktanfragen zur Legitimierung und zur Datenhaltung.
Zurzeit erhalte ich mehr Anfragen vom Mitbewerber Linkedin und bin gespannt wie lange sich Xing noch auf den Beinen halten kann.