Leitfaden zu E-Marketing für Unternehmen von der WKO Wien
Der neue Leitfaden zu E-Marketing für Unternehmen von der WKO Wien gibt Tipps zur Website, Suchmaschinen Optimierung/Marketing, rechtliche Hinweise zum E-Mail Marketing, Newsletter und zu Social Media. Social Media bedeutet einen intensiven Dialog mit ihrer Zielgruppe zu führen. Je intensiver die Interaktion, desto positiver, desto mehr Kommunikationsleistung seitens des Unternehmens. Unternehmen müssen lernen damit umzugehen, denn eine Nichtkommunikation kann verheerende Auswirkungen auf das Image haben. Menschen tauschen ihre Erfahrungen über Marken, Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen untereinander aus, egal ob das Unternehmen an der Diskussion teilnimmt oder nicht.
Social Media Strategie
Social Media kann mehrere Zielrichtungen haben, bspw. Verkauf, Marketing, Produktentwicklung oder Kundenservice. Wichtig ist sich Social Media Ziele zu setzen und auf dieser eine geeignete Social Media Strategie aufzubauen.
1.Zuhören
Zunächst ist es empfehlenswert zuzuhören, was über das Unternehmen, Produkte, Mitbewerber, etc. in den sozialen Medien (Blogs, Foren, Facebook,..) gesprochen wird.
2. Analyse
Nach dem Sammeln von Beobachtungen geht es in die Analyse-Phase, wo man die Daten bewertet und Schlüsse zieht. Hier können auch Zielsetzungen erfolgen (Verkauf: 10% der Facebook Fans als Webseiten-Besucher zum Kauf zu „verführen“). Überprüfen ob genügend technisches Wissen im Umgang mit Facebook, Google+ etc. vorhanden ist. Wenn nicht unbedingt ein Social Media Training ins Auge fassen (intern Kompetenz aufbauen) oder es extern an Dienstleister vergeben.
3.Aktivitäten
Der Einstieg in Social Media Aktivitäten (Blog erstellen, Facebook Unternehmensseite einrichten, etc.) muss durch eine vorherige Auswahl von geeigneten Plattformen erfolgen, welche die Ziele unterstützt. Nur das Posten von Angeboten und Kaufaufforderungen wird die Zielgruppe nicht zur interaktion führen. Ein spezielles Fachwissen (Neuigkeiten), ein besonderes Service (Kundenservice) können das Image und die Kundenbindung erhöhen. Die Kommunikationsmassnahmen erleichtern die Neukundengewinnung, führen zu einer Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit und das führt im Idealfall zu einer Umsatzsteigerung.
Download Leitfaden: Social Media Schritte: Seite 63 (von 87)
Social Media Richtlinien
Die WKO empfiehlt Social Media Richtlinien (gratis Download als pdf!!!) im Unternehmen als roten Faden für die Online-Kommunikation zu nutzen. Darin wird geregelt welche Inhalte veröffentlicht werden dürfen und ob soziale Medien während der Arbeitszeit verwendet werden dürfen. Es sind auch die Zielsetzungen der Social Media Aktivitäten formuliert. Auch Social Media Kampagnen planen
Tipps zu den Richtlinien
Ansprechpartner: Der bestimmte Ansprechpartners für Social Media sollte die Regeln und Ziele kennen und Mitarbeiter ensprechend begleiten können.
Glaubwürdigkeit: Authentische Kommunikation ist oberstes Gebot in den sozialen Medien, wenn man erfolgreich sein will. Das Einhalten des Corporate Design ist für den Aufbau von Glaubwürdigkeit wichtig. Auch anonymes Posten und Bloggen ist nicht zielführend.
Zeitfaktor: Social Media Kommunikation benötigt viel Zeit. Zeit bei der Planung eines Redaktionsplanes, Posten in diversen Social Media Kanälen und auch das beantworten von Kommentaren und Anfragen.
Mehrwert: Verzicht auf reine Selbstdarstellung und persönliche zeitnahe Kommunikation von interessanten Inhalten mit einem Mehrwert für das Publikum sind entscheidende Faktoren um Zuhörer zu gewinnen.
Corporate Voice: Die Social Media Stimme sollte höflich (nicht provokant), sachlich (keine Diskussionen, Streitereien) und respektvoll wertschätzend in der Sprache der Zielgruppe sein.
Privatsphäre: Generell sollte man in den sozialen Medien nur das öffentlich mitteilen, was auch jeder wissen darf. Suchmaschinen, Mitbewerber, Feinde etc. lesen immer gerne einmal mit und ziehen ihre Schlüsse.
Erfolgskontrolle von Social Media
Social Media Monitoring
Ob man nun aktiv oder passiv Social Media betreibt, das Monitoring ist ein wichtiger Bestandteil für den Schutz der Online Reputation. Als Suchwörter können Marken oder Produktnamen, wichtige Mitarbeiter/Mitbewerber oder strategische Themen (Trends, Erkennen von Wettbewerbsvorteilen) in Frage kommen. Durch das Auffinden von relevanten Gesprächen im Social Web kann man Rückschlüsse über Stimmmungen und Kundenwünsche feststellen.
Erfolgsmessung
Je nach Zielvorgaben lassen sich Erfolge messbar machen. Die Steigerung der Markenbekanntheit begünstigen den Reputationsaufbau und die Neukundengewinnung langfristig gesehen. Was es kurzfristig an Erfolgen bringen kann, lässt sich z.B. durch
- die Zahl der neuen Fans/Folger/Abonennten von Newsletter/Blog etc.
- die Zahl der heruntergeladenen Dokumente
- die Zahl der angesehenen Videos/Fotos
- die Zeitspanne des Webseitenbesuches oder sogenannte Conversion Rates für Webseiten
- die Zahl der Neukunden
- die Erkenntnisse über die Wünsche von Kunden/Partnern
- das Messen des Engagements (gewünschte Interaktionsrate)
Download des Leitfadens für E-Marketing
Beim WKO Wien Portal kann man den Leitfaden für E-Marketing kostenlos als pdf Dokument herunterladen.

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