Social Media Trends 2011
Social Media kann im Jahr 2010 auf viele Erfolge zurückblicken. Stimmen, die behaupten, dass Social Media bereits an der Spitze ist und in den nächsten Jahren dieser „Trend“ verblassen wird, können sich hier eines Besseren belehren lassen. Denn Social Media ist nicht nur Informationen in Real Time und somit schneller als traditionelle Medien, es wird auch noch genügend Ideen für Erneuerungen im Jahr 2011 geben. Einige dieser Innovationen möchte ich ihnen hier im Folgenden vorstellen. Bildhinweis zum Coverfoto oben: Julien Christ / pixelio.de
Co-Branding
Co-Branding lässt sich am Leichtesten erklären, wenn man einen Blick nach Hollywood wirft. Nimmt man die Vereinigung von Angelina Jolie und Brad Pitt, so spricht man heute nur noch von „Brangelina“ (www.brangelina.net) und jeder weiß, wer gemeint ist. Das Prinzip dahinter ist relativ simpel: Die Anzahl der Fans von Brangelina ist bei weitem höher, als die von Brad Pitt oder Angelina Jolie alleine. Diese Logik wollen sich jetzt auch Unternehmen zu nutzen machen, indem sie sich mit einem oder mehreren anderen Unternehmen, die eine gleichwertige Zielgruppe haben, zusammenschließen. Durch das so entstandene Wachstum der Anzahl an Fans, Followern oder Freunden haben die Unternehmen die Möglichkeit, eine viel größere Zielgruppe zu erreichen, als es ihnen alleine gelungen wär.
Group Buying
Group Buying, Einkaufen in einer Gruppe, dessen bekanntester Vertreter „Groupon“ ist, ist ein nicht aufzuhaltender Trend aus den USA. Mit Sicherheit wird dieser Trend in 2011 weiterhin zunehmen, da bereits zahlreiche Nachahmer online zu finden sind. Der Grundgedanke besteht darin, dass sich Menschen zusammen tun, um etwas zu kaufen. Der Vorteil der teilnehmenden Kunden ist, dass sie je nach Größe der Gruppe Rabatte erzielen können. Durch die Integration von Social Media Tools zum Weitersagen, sprechen sich die Deals unter den Schnäppchenjägern rasch herum.
Lokaler Platzhirsch in Wien: www.groupon.at
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Blogger Branden
Blogger, die sehr aktiv sind und denen ein großes Publikum folgt, werden von Unternehmen dafür bezahlt, dass sie in ihren Posts und Beiträgen das Produkt des Unternehmens anpreisen. Dadurch kann das Unternehmen je nach Typ des Bloggers die entsprechenden Zielgruppen erreichen.
Twittern via Stars
Mit Twitter kann eine große Zielgruppe ansprechen, wenn man es zu nutzen weiß. Gutes Beispiel ist das Twitter Profil von Lady Gaga mit über 7 Millionen Followern Weltweit. Wenn sie etwas postet, dann erreicht sie nicht nur ihre Fans innerhalb von Sekunden, sondern durch Retweets ihrer Fans ein Vielfaches mehr. Wenn man also weiß, wer die Fans sind und welche Art von Zielgruppe sie darstellen, können Unternehmen diese über die Stars direkt ansprechen.

QR Codes
Ein weiterer Trend für das Jahr 2011 werden QR Codes sein. Mit diesen Codes haben Smartphonebesitzer, die eine entsprechende Software installiert haben, die Möglichkeit anderen mitzuteilen, wo sie gerade sind und was ihnen gefällt. Bei Nike in Belgien hängt solch ein Code im Schaufenster. Wenn sie also an diesem Geschäft vorbei gehen und ihnen gefällt, was sie sehen, so können sie es ganz einfach ihren Freunden mitteilen, indem sie diesen am Handy Code scannen und die Links zu bestimmten Orten und Dingen verleitet.

Social Commerce goes mobile
Social Commerce findet auf Portalen wie zum Beispiel Facebook statt. In den Unternehmen einen kompletten Shop auf Facebook veröffentlichen. Das Prinzip dahinter besteht darin, dass die Kunden sich aktiv beteiligen, indem sie Kommentare und Empfehlungen zum gekauften Produkt abgeben. Solche Empfehlungen können von Freunden und Freundes Freunden gesehen werden und verbreiten sich sehr schnell weiter. Ein weiterer Trend ist es diese Verkäufe auf mobile Endgeräte zu bringen und mittels Geofencing Technologie den Nutzern aufgrund ihres Standortes und ihren Vorlieben spezielle Angebote machen können. Es ist schon früher der Gedanke des „Location based services“ aufgekommen, dieses mal wird es sich aber platformübergreifender und günstiger integrieren lassen. Somit wird das Angebot für viele Anbieter, wie lokale Unternehmen, interessant werden.





Bei dem Beispiel mit Groupon frage ich mich, seit wann das Group Buying ist? Seit wann ist dort die Anzahl der User der Maßstab für den Preis? Bei Groupon macht jeder Anbieter ein Angebot, dass völlig unabhängig von der Anzahl der User ist.
Groupon verkauft vergünstigte zeitlimitierte Angebote (Coupons) an eine Gruppe von Personen, die preisermässigte Produkte in Anspruch nehmen wollen. In diesem Sinne verkaufen sie an eine Gruppe mit lokaler Ausrichtung. Siehe auch
die „aussichten“ finde ich nicht uninteressant.
das einzige, bei dem ich wenig „bauchweh“ habe ist die geschichte mit den bloggern. also ich würde mir das 5mal überlegen, ob (und falls unter welchen bedingungen) ich mich darauf einlassen würde. ich fürchte, da könnte schnell der eindruck des „werbe-bloggers“ entstehen. ob das für den blogger imagefördernd ist …. ich weiß nicht so recht.
Robert, ich erhielt 2010 mehrere Anfragen von Firmen, die mich gebeten haben mein Netzwerk für die Kommunikation von Produkten und Services einzusetzen. Ich kann sagen ich habe mehr abgelehnt als angenommen. Es ist eine persönliche Entscheidung des jeweiligen Bloggers. In England gibt es hier eine Fallstudie, wo Blogger ganz oben auf der Liste bei der Umsetzung einer Social Media Strategie im NPO Bereich waren, guck mal unter
das bestätigt meine ansicht: man muß sich ganz genau ansehen, für wen und unter welchen umständen man sich engagiert.
in dem fall würd´s ich persönlich ganz ok finden.
Ja, das stimmt, dass muss sich jeder Blogger überlegen, den alles was er tut ist Teil seines Images nach aussen.
[…] für YouTube als auch seine Vlogger aus. Das Interessante für die Unternehmen: Sie können Ihre Werbung sehr gezielt einsetzen und auf ihre Zielgruppe abstimmen, denn beispielsweise läuft der Kanal von HerrTutorial unter der Kategorie […]