Buchtipp: Social Media Recht in Österreich und Deutschland

Im Umgang mit Bildern, Videos, Urheber- und Nutzungsrechten, Impressum und AGB gibt es zahlreiche Fallstricke im Internetrecht. Endlich gibt es ein Buch zum Social Media Recht in Österreich und in Deutschland. Das neu erschienene Buch von Galileo Press „Recht im Social Web“ klärt über das leidige Thema Impressum, Datenschutz, Urheberrecht, Markenschutz, Haftung im Social Web, Social Media Guidelines, Werbung in den sozialen Medien, Lizenzierung von Musik, Transparenzgebot, Geschäftsgeheimnisse und die rechtlichen Unterschiede dazu in Österreich und in Deutschland, auf. Viele gute Beispiele aus dem Internetrecht direkt von der Rechtsanwaltskanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE.

Österreichische Rechtstipps zu Social Media

Die Autoren arbeiten in einer deutschen Kanzlei und haben in diesem Buch auch auf die Unterschiede zum österreichischen Recht hingewiesen! Aktuelle Gesetzesentscheidungen zu rechtlichen Angelegenheiten findet man auch auf der Webseite www.internet4jurists.at und auf dem YouTube Kanal der Rechtsanwälte, sowie der Website www.wbs-law.de

Urheberrechte gelten auch im sozialen Web

Sehr oft werde ich bei Beratungen zur Verwendung von Fotos, Bildern etc. auf Facebook & Co gefragt. Alle Gesetze, die im realen Leben gelten, habe auch im Internet ihre Gültigkeit. Es gibt auch ein gutes Video zum Thema Urheberrecht.

Urheberrecht gilt auch im Internet

Urheberrecht gilt auch im Internet aus der Leseprobe (pdf)

Folgen bei rechtlichen Verstösse können teuer werden

Verletzt man bei Social Media Auftritten die Namens- oder Markenrechte Dritter, können Abmahnungen und Schadenersatzansprüche die Folge sein. Die Kosten können bei einigen 100 Euro bis zu mehreren 10.000 Euro betragen. Deshalb empfehle ich ab sofort das Buch mit Checklisten den Unternehmen bei meinen Social Media Beratungen und Vorträgen!

Haftung bei Video- und Text- Einbindungen

Besonders beim Einbinden von YouTube Videos auf Facebook und Google+ braucht man rechtlich gesehen das Einverständnis des Urhebers des Videos. Beim eigenen erstellten Video mag das kein Problem sein, aber die meisten Menschen teilen Videos ohne den Rechteinhaber zu fragen. Die Rechtslage ist hier sehr genau und hinkt den meisten Bedürfnissen der Menschen um Einiges hinterher. Will man auf der sicheren Seite sein, dann empfehle ich die Tipps der Anwälte zu beherzigen!

Persönliches Fazit zum Buch

Das Buch beschreibt mehrere Rechtsgebiete, wie Urheberrecht, Markenrecht, Datenschutz, Haftung und Social Media bei Arbeitsverhältnissen. Besonders das Kapitel 12 wo es um die Mitarbeiteraktivitäten in den sozialen Netzwerken geht, hat mich sehr interessiert. Generell ist das Arbeitsrecht in Deutschland und in Österreich sehr von Entscheidungen in Einzelfällen geprägt. Leitlinien von Unternehmen können die Meinungsfreiheit versus der Treue- und Rücksichtnahmepflichten bewusst steuern. Strafbare Äußerungen, wie ehrverletzende Beleidigungen, unwahre Tatsachenbehauptungen und andere Beleidigungen können im Social Web schnell die Runde machen. Den Arbeitgeber schädigende Kritik und mögliche Sanktionen für den Arbeitnehmer sind sehr wichtige Dinge, die gut überlegt gehören. In dem Buch gibt es dazu umfangreiche Beispiele zur Regelung. Auch die Formulierung von verbindlichen Social Media Richtlinien für Unternehmen sind hier im Detail beschrieben. Was geschieht mit Social Media Konten nach Beendigung von Arbeitsverhältnissen? Wann müssen berufliche Konten herausgegeben werden? Kann man ein Profil vermieten und wem gehören die Inhalte nun? Alles sehr gute Denkanstösse für Unternehmen, die im Buch sehr gut erklärt und mittels Lösungen aufgezeigt.

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Recht im Social Web

Im Umgang mit Bildern, Videos, Urheber- und Nutzungsrechten, Gestaltung von Impressum und AGB gibt es zahlreiche Fallstricke. Das Buch gibt viele gute Social Media Rechts-Tipps zur Lage in Österreich und Deutschland.

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Das Recht im Social Web – hier eine Leseprobe (pdf)