7 Tipps zur Optimierung ihrer Conversions im Web

Durch vielfältige Social Media Marketing Maßnahmen (Social Media Aktivitäten, Newsletter, Werbeanzeigen etc.) werden Besucher auf die eigene Website, Blog oder Shop geleitet. Man erhofft sich durch die oben genannten zeitintensiven Maßnahmen, dass Besucher sich auch in reale Käufer eines Produktes oder Services verwandeln werden, eine sogenannte „Konversion“ erzielen. Hier 7 Tipps zur Optimierung ihrer Conversions im Web.

Was ist ein Konversionstrichter?

Als Konversionstrichter bezeichnet man festgelegte Pfade, die ein Webseitenbesucher durchlaufen soll, bis er eine vom Webseitenbetreiber gewünschte Aktion durchführt. Klassische Konversionspfade sind Bestellprozesse in Webshops, Anfragen über Webformulare oder Newsletterbestellungen. Im optimalen Fall sollte der Besucher den Konversionspfad nicht verlassen bzw. nicht abbrechen.

konversionstrichter

 

Konversionen am Ende vom Trichter

Wie man oben erkennen kann, führen nur eine geringe Anzahl der Webseitenbesucher eine gewünschte Handlung durch, wie z.B. den Kauf oder eine Anfrage. Der größte Teil der Besucher verlässt die Seite ohne gewünschte Transaktionen durchzuführen. Sind die Prozentangaben für die gewünschte Handlung am Ende (Kauf/Anfrage/Download) zu gering, müssen die Gründe für die hohe Abbruchquote herausgefunden werden.

Optimierung der Konversionsrate

Hoher Mitbewerberdruck, Zeit und somit Kosten machen es erforderlich sich zu überlegen wodurch man die Besucher zu möglichen Käufern konvertieren kann. Diese sogenannte Konversionsrate kann an vielen Stellen und auf verschiedenen Wegen optimiert werden. Das beginnt beim Corporate Design, Auswahl und Gestaltung der Werbemittel, bis hin zu Abläufen rund um Warenkorb, Kontakt- oder Registrierungsformular. Zahlreiche Faktoren für das erfolgreiche Online Shopping habe ich bereits in einem früheren Artikel erwähnt. Verlässliche Aussagen über das Verhalten der Besucher erhält man durch die Analyse des Besucherstromes im kostenlosen Google Analytics Konto.

Besucherflussanalyse in Google Analytics

Im Analyticskonto findet man unter Besucherfluss eine detaillierte Auflistung des Besucherverhaltens auf ihrer Website:

besucherfluss

Besucherfluss im Google Analytics Konto

In Google Analytics wird eine Conversion gemeldet, wenn ein Besucher ein Ziel erreicht. Es gibt drei Arten von Zielen: „URL-Ziel„, „Besuchszeit auf Website“ und „Seiten pro Besuch„.

Konversions auswählen und messen

Wenn man sich mit dem Optimieren von Konversionen beschäftigt, sollte man sich entsprechend des Geschäftsfeldes einige Messgrößen überlegen, wie z.B.

  • Anzahl der Verkäufe
  • Verweildauer auf  Webseite/n
  • Anzahl der Website-Besucher
  • Anzahl der Downloads/Registrierungen
  • Klickrate, etc.

Folgende Fragen sollte man sich stellen:

  • Wie verhalten sich die Nutzer auf der Website?
  • Warum verhalten sich die Nutzer so, wie sie es tun?
  • Ist der Preis des Produktes/Services akzeptabel?
  • Spricht das Webdesign an?
  • Wirkt der Anbieter vertrauenswürdig?
  • Wie stark sind die Mitbewerber?

Konversionsoptimierung ist ein laufender Prozess, um aus den Bedürfnissen und dem Verhalten der Benutzer zu lernen. Der Webauftritt muss regelmässig angepasst und optimiert werden. Die bedeutet auch den Nutzer an jedem möglichen Kontaktpunkt möglichst optimal abzuholen. Es geht darum jedweilige Ausstiegspunkte bis zum gewünschten Ziel zu vermeiden.

7 Tipps zur Optimierung ihrer Conversions im Web

Webseiten sind selten perfekt hinsichtlich der Konversionsrate. Nachfolgende Aufstellung soll mögliche  Verbesserungspotentiale aufzeigen:

  1. Klare Zieldefinitionen: Wenn der Webseitenbetreiber nicht weiß, was er mit seinem Internetauftritt erreichen will, dann verstehen das die Webseitenbesucher genauso wenig. Deshalb braucht man klar definierte Ziele, wie z.B. mehr Neukunden, Markenbildung, Markenpflege, etc. inklusive guter Marketing Texte/Botschaften!
  2. Relevanz der Inhalte: Stimmt die Botschaft zwischen der Werbemaßnahme und der Landing Page nicht überein, fühlt sich der Kunde nicht abgeholt. Die klar vermittelte Relevanz von Inhalten vermeidet potentielle Kunden zu vertreiben und reduziert hohe Ausstiegsraten.
  3. Hohe Benutzerfreundlichkeit: Je einfach sich Interessenten auf ihrer Website zurechtfinden, desto höher ist die Konversionsrate. Auchten sie daher auf möglichst hohe Benutzerfreundlichkeit! Einmal in die Rolle des Besuchers schlüpfen und kontrollieren ob folgende Faktoren vorliegen: hohe Ladezeiten, Website in verschiedenen Browsern testen, Fehlermeldungen und Angaben bei Formularen testen, u.v.a.m.
  4. Verständliche Navigationspfade: Achten sie auf die Verständlichkeit/nicht zu viele Links in den Navigationspfaden, denn wenn die Erwartungen der Nutzer für den nächsten Schritt nicht entsprochen werden, sind sie weg.
  5. Call-to-Action: Call-to-Action oder auch zentrale Handlungsaufforderung genannt, sollte klar zu erkennen sein. Das Ziel wie z.B. ein Download, Anforderung von Information oder Bestellungen sollten gut zu sehen („ins Auge fallen“) sein.
  6. Filtermöglichkeiten: Um das perfekte Produkt in einem Webshop mit 100 Produkten zu finden, ist es leichter, wenn es diverse Filtermöglichkeiten gibt, um das Gewünschte rasch zu finden. Auch die Suche muss klappen.
  7. Auswahlmöglichkeiten: Die Auswahl bei den Zahlungsmöglichkeiten korreliert stark mit der Absprungrate.

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