Wieviel kostet eine Social Media Strategie?

Nach einem Vortrag oder im Zuge einer Social Media Beratung werde ich immer gefragt was kostet die Entwicklung einer Social Media Strategie? Meine Antwort dazu ist, dass es dazu an einigen Überlegungen bedarf. So manche Marketing Agentur verlangt dafür einige 1.000 Euro Entwicklungskosten.

Wieviel kostet eine Social Media Strategie?

Es kostet vor allem Zeit. Zeit um zu Recherchieren, Zeit für Gespräche, Zeit für kreative Einfälle, Zeit für das Zusammenfassen aller Fakten in einem Zeitplan, wo alle Prozesse und deren Verantwortliche festgehalten werden.

Wie wird man mit Social Media erfolgreich?

Zu Beginn benötigt man eine Kultur der Offenheit und der Bereitschaft etwas Kontrolle abgeben zu können. Die Zustimmung zu mehr Transparenz und Kritikfähigkeit muss in den Köpfen aller Beteiligter bejaht worden sein.

Strategie ausschlaggebend

Für den Erfolg ist die Entwicklung einer guten Strategie ausschlaggebend – genau so wie ein fundiertes Wissen zum Unternehmen/Produkt und über die Spielregeln und Funktionen des Netzwerkes in dem man kommuniziert. Strategien kann man nur entwickeln, wenn man sich vorher Ziele gesetzt hat. Man ruft geschäftlich im Regelfall auch nicht mit dem Telefon irgendwo an. Man macht sich vorher Gedanken zu dem Warum, Wo und dem Was man erreichen will. Man ruft an, um jemanden über ein Produkt/Service zu informieren oder um einen bestehenden Kunden zu fragen, ob er mit dem Service zufrieden war, oder ähnliches.

Anleitung zum Social Media Erfolg

Original: Guide to Social Media Success by www.simplybusiness.co.uk

 Social Media Guide for Success – Original auf Englisch (anklickbar für mehr Infos!!)

Schritt-fuer-Schritt-Anleitung-Social-Media – Deutsche Version (anklickbar)

Social Media Ziele setzen

Wir setzen uns also zuerst Ziele, die wir dann mittels Strategien und Taktiken, versuchen zu erreichen. Ziele können sein:

  • Kundenakquise,
  • Kundendienst,
  • Produktinformationen verteilen (PR)
  • Mitarbeitersuche,
  • Produktideen entwicklen,
  • Imagepflege,
  • Online Community Aufbau,
  • Markenbekanntheit steigern,  … (Ziele und Strategien)

– diese Ziele sollten nach der SMART Methode einmal schriftlich festgehalten werden. Soziale Medien sind ein guter Weg um potentielle Kunden mit Marken und Produkten in Kontakt zu bringen.

Wie setzte ich meine Ziele?

SMART

S = Specific = Spezifisch
M = Measurable = Messbar
A = Achievable = Erreichbar
R = Realistic = Realistisch
T = Tangible = Greifbar (mit zeitlichem Plan der Verantwortlichen zur Umsetzug)

Mit welcher Zielgruppe will ich kommunizieren?

Zielgruppe (Profil mit Alter, Ausbildung, Interessen, Aufenthalt in welchen sozialen Medien, welche Uhrzeit am Aktivsten, welche Communities, Wo wird geredet? Was wird über Mitbewerb gesagt?…)

Welche Inhalte will ich kommunizieren?

Wer erstellt die Inhalte, welche Inhalt (Bilder, Texte, Videos,..) werden am Liebsten von der Zielgruppe gelesen?

Verfüge ich über die notwendigen Ressourcen?

Ressourcen (Zeit, Wissen, Personal) für eine kontinuierliche Kommunikation (Social Media Team) vorhanden?

Gibt es einen Verhaltensplan mit Zielen für alle Beteiligten?

Social Media Guidelines (Leitlinien für das Verhalten/Social Media Policy) in den sozialen Medien geben Unternehmen ihren Mitarbeitenden eine Orientierung. Sie beschreibt, wie Beschäftigte in Bezug auf ihren Arbeitgeber im Web 2.0 kommunizieren können. Dazu gehören beispielsweise die rechtlichen Vorschriften betreffend Rufschädigung oder Geschäftsgeheimnisse. Primär sollte aber eine Social Media Policy den Mitarbeitern die Bedeutung ihrer Äusserungen im Social Web für die Entwicklung des Unternehmens bewusst machen. Download von Leitfäden unter Tipps

Gibt es einen Notfallplan, wenn Unerwartetes eintritt?

Der Vertriebsmechanismus im Web 2.0 kann Wunder bewirken, wenn es beispielsweise um Virales Marketing geht (Siehe: zahlreiche Bsp. in diesem Blog). Die Kehrseite der Medaille sind markenschädigende Nachrichten oder Gerüchte, die sich ebenso schnell verbreiten. Es muss klar sein, wer wann wie reagiert. Für ein Krisenteam werden Experten aus dem Bereich Social Media Kommunikation, PR und Monitoring-Technologie benötig.

Krisenmanagement

Die erste Stellungnahme sollte nicht übereilt verteilt werden, denn hier lassen sich Fehler nur schwer korrigieren. Abgesehen davon leidet die Glaubwürdigkeit der Marke. Das beste Frühwarnsystem stellt kontinuierliches Monitoring dar. Damit werden kritische Quellen rechtzeitig identifiziert und man hat die Möglichkeit organisiert auf verschiedenen Kanälen zu antworten. Jeder nicht beantwortete Beitrag im Social Web schadet langfristig der Reputation des Unternehmens, da er noch Jahre danach abgerufen werden kann.

Basierend auf den obigen Gedanken ergeben sich aufgrund von Erfahrungen, technologisches und kommuniaktives Wissen, Strategien (Gesamtstrategie und Teilstrategien) zur Zielerreichung.  Individuelle Gespräche und Anforderungen aufgrund von Produkten/Services, Branchen, Mitbewerbern fließen in die Ausformung von Umsetzungsstrategien ein. Gerne unterstütze ich sie bei diesen Aufgaben mit meinen Erfahrungen und Wissen

Download von Social Media Leitfäden unter Tipps