Die 16.Typen der sozialen Verbraucherherrschaft

Im neuen Buch „The End of Business as Usual“ von Brain Solis geht es um die Zunahme der heute „verbundenen“ (connected) Verbraucher, die Entscheidungen rund um Produkte und Services von Unternehmen treffen. Die Verbraucher entscheiden über Marken.

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„The End of Business as Usual

Wie können Unternehmen auf sich und ihr Geschäft aufmerksam machen im täglichen Mitbewerb um die Treue der Kunden? Das Buch zeigt wie Unternehmen zu Erfolg durch treue Kunden finden können. Mittels Fallstudien und Best Practices erhalten die Leser die Unterstützung im Bereich Führung, Identifizierung von Wachstumschancen unter Priorisierung von zeitlichen und anderen Ressourcen-Investitionen. Das Ergebnis ist die Schaffung einer flexiblen Grundlage für Unternehmen, die nicht nur den Aufbau von Beziehungen mit bestehenden Kunden pflegen sollten, sondern einer Verbesserung von Kunden-und Mitarbeiter-Beziehungen insgesamt erreichen sollten. Man spricht von einer neuen „Verkabelung“ für erfolgreiches Arbeiten, weil wir uns in einer Verbraucher Revolution befinden.

„The End of Business as Usual explores the rise of the connected consumer, their effect on the bottom line, and how organizations can adapt to effectively compete for their attention, their business or contribution, and most importantly, their loyalty. The book examines how leading companies are finding success with connected customers. And, the lessons, case studies, and best practices contained within will help readers earn the support of organizational leaders by identifying growth opportunities and prioritizing where to invest time and resources. The result is creating an adaptive foundation for businesses to not only build relationships with connected customers, but improve customer AND employee relationships overall. As the subtitle states, we must rewire the way we work to succeed in what really is nothing short of a consumer revolution.“

Interview mit Brain Solis

Brian Solis spricht über sein Buch „The End of Business As Usual“ und erklärt wie wichtig es ist, in den sozialen Medien ist seine Geschichte zu erzählen. Die Marke muss emotionale Geschichten verbreiten, die „share-able“ (teilbar, verbreitbar durch Markenliebhaber). Visionen sind wichtig und die Kultur von Top Management down ist kritisch. Video auf YouTube

Unterschiedliche Typen im Web (Original unten)

Hier eine Liste der verschiedenen Typen von Konsumenten im Netz. Jeder kann heute ein Broadcaster sein in diesen Zeiten, weil die Tools dazu kostenlos zur Verfügung stehen. Hier ist die Typologie nach Brian Solis:

Problemlöser (Problem Solver)

Konversatoren und Fragensteller in Social Media. Leute, die Informationen suchen in der Hoffnung, dass Kommentatoren sich melden und eine Lösung oder eine Richtung zur Lösung aufzeigen.

Kommentatoren (Commenters)

Geben Gedanken, Meinungen, Beobachtungen, Erfahrungen und manchmal ungefilterte Reaktionen zu Online Informationen wider. Sie geben weniger Inhalte mit originellen Charakter als mehr ihre eigenen Sichtweisen wieder.

Unterhalter (Conversationalists)

Sind gewandte Gesprächspartner oder Unterhalter, die proaktiv und direkt in Konversationen in mehreren Netzwerken teilnehmen.

Verwalter (Curators)

Verwalter sammeln fleissig Informationen und verteilen es an ihre Zuhörer.

Netzwerker (Connectors)

Individuen welche soziale Netzwerke als wertvoll für ihre Nische erachten und fortlaufend für ihre Interessen nutzen.

Produzenten (Producer)

Sie gehören zu der Elite Gruppe der Online Teilnehmer, aufgrund ihrer laufenden Produktion von große Mengen an Inhalten (Content) in Netzwerken.

Verteiler (Broadcaster)

Die Verteiler sind meistens Einweg-Kommunikatoren, die gewollt oder ungewollt Informationen an die Zuhörer verteilen ohne einen Dialog zu wollen.

Marketer (Marketers)

Die Vermarkter profilieren sich zu Marketing Ideen, Produkten und/oder Services zur Verteilung als ihr Portfolio. Manchmal sind sie auch fokusiert auf die Bildung von Mehrwert an spezifische Zuhörergruppen.

Unterhalter (Entertainers)

Die Unterhalten fühlen sich verpflichtet andere zufrieden zu stellen und engage mit dem Social Graph. Sie entzücken ihre Zuhörer und werden von den Folgern verehrt und geliebt.

Spezialisten (Specialist)

Individuen, die einen gewisse Stufen von Webbekanntheitsgrad erreicht haben. Diese im Internet bekannten Personen erhalten Anerkennung und Aufmerksamkeit in ihren Online Netzwerken, welches in die reale Welt auch Anklang findet.

Selbstvermarkter (Self–Promoter)

Im Vergleich zu Broadcastern und Marketern sind die Selbst-Promoter offener und unverhüllter in ihren Intentionen (Absichten) durch ein konstantes Updaten von Aktivitäten, Veranstaltungen und Errungenschaften.

Ego-Streuer  (Egocasters)

Egostreuer messen dem eigenen EGO (selbst) den größten Wert zu und sind die Weiterentwicklung der Self-Promoter. Was glauben fest an das was sie sagen und glauben es ist Realität, auch wenn es nicht so ist. Sie haben die Perspektive verloren und den Bezug zur Realität verloren.

Observierer/Beobachter (Observer)

Die Beobachter werden auch Inaktive, Lurker (Penner) oder Konsumenten genannt, welche die Mehrheit im sozialen Netz repräsentieren.

Social Climbers

Ihre einzige Mission ist es andere zu beinflussen und deshalb lieben sie das proaktive Anführen von Social Influence Ranglisten. Sie erklettern mit Avataren, Profilen und einem großen Social Capital die Leitern der sozialen Netzwerke.

Spammers

Spamer eröffnen Konten und Profile um ihre Nachrichten/Informationen blindlinks unter die Leute zu bringen. Sie hängen sich  an stattfindende Veranstaltungen oder wichtigen Influencern im Netzwerk um sie zum Anklicken eines Zieles zu bewegen.

Ankläger (Complainers)

Beschwerdeführer erzählen gute Dinge ein paar Frunden/Bekannten und schlechte Erfahrungen werden allen erzählt. Sie empfinden eine tiefe Befriedigung, wenn sie sich über etwas beschweren können und erhalten Anerkennung dadurch in dem sie der neue Social Konsument sein dürfen.

Trolle (Trolls)

Trolle sind am unteren Ende der vernetzenden Konsumenten Psychologie Skala. Diese Individuen existieren nur um andere zu nerven und das Engagement zu stoppen. Diese sozialen Vampire springen von Artikel zu Artikel und Profil zu Profil, und von Gemeinschaft zu Gemeinschaft, und ernähren sich von Produktivität und Belebtsein anderer. Sie erhalten dadurch eine Erhöhung des Selbst-wertes und sie sind es nicht wert sich mit ihnen zu engagieren.

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Original Defintionen von Brian Solis

Problem Solvers—One of the most common sources of conversations and updates in social media are questions . . . people seeking information in the hopes that commenters will respond with resolution or direction.

Commenters—Providing thoughts, opinions, observations, experiences, and sometimes, unfiltered reactions to the information shared online. They are less likely to produce original content, but are compelled to share their views.

Researchers—Peer-to-peer influence is prominent in social networks, and researchers rely on their social graphs for information and direction to make qualified decisions. They are also active in championing polls and surveys to truly learn about the thoughts and opinions of those connected to them.

Conversationalists—Conversationalists fuel threads within and across networks by participating in conversations through proactive updates and direct responses to other content.

Curators—Curators work diligently to find and share what captivates them as filtered by what they believe will interest their followers in their interest graphs.

Connectors—Individuals who take social networking literally. Connectors represent the most resilient and obliging roles in new media today, constantly investing in the quality and caliber of their networks and the niche works of those important to them.

Producers—Among the more elite group of online participants, their stature is earned by the amount of content they generate within multiple networks.

Broadcasters—Broadcasters are mostly one-way communicators who either intentionally or unintentionally push information to followers without injecting conversational aspects into the mix.

Marketers—Profiles dedicated to marketing ideas, products, or services and may or may not include content outside of their portfolio, unless the account is focused on funneling beneficial and value-added solutions to specific audiences, regardless of origin.

Entertainers—Entertainers feel responsible to satisfy and engage the social graph they weave. They use their channels to delight, occupy, or divert others, and they’re often cherished by those who follow them.

Socialites—Individuals who have earned varying levels of weblebrity, these new Internet famous personae who earn recognition and attention in online networks, which increasingly spills over to real-world fame.

Self-promoters—Unlike broadcasters and marketers, self promoters are unconcealed in their intentions through constant updating of activities, events, and accomplishments.

Egocasters—Egocasters contribute to the ego in the egosystem and represent the evolution of self-promoters. What they think and say is what they believe to be the reality for one and for all. They lose touch with perspective, as listening gives way to telling.

Observers—Often referred to as inactives, lurkers, or simply consumers, observers represent the majority of the social web today, defined by those who read and also share information in the back channel, including email, and also in the real world.

Social Climbers—Social capital is not only something that is earned in social networking, it is something that is proactively pursued by those whose sole mission is to increase influence scores. These individuals intentionally climb ladders on the avatars, profiles, and social capital of others.

Spammers—Those accounts and profiles that are created to push messages blindly. They’re often tied to current events (using trending keywords or hashtags) or targeting influential voices to lure them into clicking through to their desired goal.

Complainers—When we love something, we tell a few people. When something bothers us, we tell everyone. Complainers are often sharing their discontent as a primary ingredient in their social stream. And, as customer service takes to the Social Web, these complainers are only encouraged to share their experiences to achieve satisfaction and earn recognition for their role as the new social customer.

Trolls—Certainly the bottom of the connected customer psychology chart, these individuals exist solely to suck the life out of engagement. These social vampires jump from thread to thread and profile to profile and community to community, feeding on the animation and productivity within each. While everyone is left void of intellectual or emotional resolve, trolls leave with a greater sense of self-worth. They are not worthy of engagement.

Links

„The End of Business As Usual“ bei Amazon

Website: The End of Business as usual

Study: The Social Customer – How consumer get influenced by reviews and recommendations

Announcing The End of Business as Usual: The new book is available now!

Brian Solis TV Kanal auf YouTube

The end of Business as usual


Quelle: Website