Social Media für Unternehmerinnen WKO Wien

Bei meinem gestrigen Vortrag vor mehr als 80 Unternehmerinnen aus Wien und Niederösterreich zum Thema „Social Media Marketing Tipps für Unternehmerinnen“ waren viele Anwesende schon auf Xing, Twitter und Facebook unterwegs. Für Unternehmen ist es auf diesen Plattformen in erster Linie wichtig, ihre Bekanntheit zu steigern und Aufmerksamkeit zu erzielen. Und dafür ist ein große Anzahl an Kontakten entscheidend. Je nach Netzwerk sehen diese höchst unterschiedlich aus und sind deswegen auch nur innerhalb des jeweiligen Netzwerkes ein Kriterium.

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Anders ausgedrückt: 50 Facebook-Fans sind nicht mit 50 Followern auf Twitter vergleichbar. Nicht nur die Zielgruppen sind auf den beiden Plattformen tendenziell unterschiedlich, auch die Aktivität und das Engagement von Twitter- und Facebook-Nutzern unterscheiden sich. Gleiches gilt für die User der anderen Netzwerke.

Guter Content ist wichtig für Social Media

Zu einem gewinnbringenden Engagement im Social Media Marketing gehört guter Content. Nur, wer seine Fans und Follower mit Inhalten versorgen kann, diese interessieren und bei der Stange halten und somit ein langfristiges – und umsatzbringendes – Verhältnis zu ihnen aufbauen. Wie gut dieser Content angenommen wird, lässt sich neben den Abrufzahlen auch daran bemessen, wie oft ein entsprechender Link an andere Kontakte weitergeleitet wird.

Stärke von Social Media ist die Viralität

Über die Weiterempfehlungen durch die bereits vorhandenen Fans und Follower kann Social Media Marketing seine ganz große Stärke ausspielen, die Viralität. Viralität bedeutet, die Verbreitung von Inhalten von Nutzern zu Nutzern. Die Zahl der Weiterleitungen/Verlinkungen/Retweets ist deshalb eine besonders wichtige Kennzahl im Social Media Marketing.

Der Dialog gehört ebenfalls zu den großen Stärken des Social Media Marketing. Wie ausgeprägt dieser auf den Plattformen eines Unternehmens stattfindet, kann also auch ein Indikator für den Erfolg der Unternehmensbemühungen dort sein. Pinnwandbeiträge auf Facebook, Diskussionsbeiträge auf Xing oder Kommentare im Unternehmensblog sind ein Indikator dafür, dass sich die Kontakte tatsächlich mit dem bereitgestellten Content auseinandersetzen.

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 Danke für das zahlreiche Vernetzen und den Erfahrungsaustausch!